Film

Fotografie und Film sind merkwürdige Geschwister. Die eine ist hoch konzentriert und von der Wesensart her in der Lage einen Wirklichkeitsausschnitt wirksam zu verdichten. Im besten Fall den Bruchteil einer Sekunde zur Ewigkeit zu verhelfen.

Der Film wiederum muss erzählen. Bewegt er sich doch grundsätzlich auf einem Zeitstrahl, will einen Anfang und ein Ende. Eine Sekunde braucht (im klassischem Sinne) 25 Einzelbilder. Nun müssen diese Bilder im ästhetischem Sinne ebenso wohl komponiert sein, wie beim einzelnen Foto und doch ist die Bewegung immer das zentrale Element.

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Die Demokratisierung der Produktionsmittel hat heute viele Fotografen in die Lage versetzt, sich auch mit Film zu beschäftigen. Die neue, professionelle Kamerageneration kann längst beides – sie ermöglicht technisch unbeschwertere Fotos als je zuvor und ist gleichzeitig in der Lage, mit wenigen Handgriffen einen professionellen Film zu erstellen.
Das ganze in einer Qualität, die vor Jahren noch reinen Filmkameras vorbehalten war, die in ihrer Anschaffung leicht sechs stellige Beträge nötig machten.

Ob das nun zu einer dramatischen Steigerung cineastischer Qualität führte, mag ich nicht bewerten. Aber auch ich habe die Möglichkeiten wahr genommen, die Reize des bewegten Bildes auszuprobieren. Zumal ich während meines Studiums von Fotografie und Film noch an einer klassischen Arriflex ausgebildet wurde.

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